So machst du verführerische Food Fotos

Laut Umfragen fotografieren 61 % der Deutschen regelmäßig das Essen, das sie selbst zubereiten oder bestellen. Die einen nervt’s, die anderen lassen sich davon inspirieren und feiern jedes Foto. 

Auch wir fotografieren Essen – und lieben es. Einer unserer Food Fotografen hat verraten, was beim Styling, bei der Belichtung und beim Bildausschnitt zu beachten ist. 

Styling

Ziel ist es, eine authentische Szene aufzubauen. Die lange Tafel im Garten, den Tisch bei Oma mit Kaffee und Kuchen, das einzelne Dessert im Glas, oder, oder, oder. Also sammeln wir zusammen, was dafür benötigt wird:

 

  • A) Erlaubt ist, was in die Szene passt: Teller, Brettchen, Backblech, Dessertglas, oder was auch immer dir einfällt. Das Behältnis mit dem Essen kannst du auf einen Untergrund deine Wahl stellen (Holz, Stein, Platzdeckchen, etc.). Als Requisiten sind Besteck, Servietten, Tischdecke, Tee- oder Kaffeetassen, Backpapier, Bücher, oder Flaschen geeignet. Manchmal kann es auch passend sein, einige Zutaten aus dem Rezept, zum Beispiel Rama Cremefine Produkte, mit in die Szenerie zu bringen. Aber: Weniger ist mehr. Platziere die Requisiten so, dass der Fokus auf dem Essen liegt. 

DO: Bewegung im Bild macht es spannend für den Betrachter. Wie wäre es mit rieselndem Puderzucker? Oder mit Rama Cremefine Vanillesauce, die zwischen frischen, saftigen Erdbeeren dahinfließt? Yummy!

 

TIPP: Damit Speisen noch appetitlicher und frischer aussehen, kann man sie vor dem Fotografieren vorsichtig mit Olivenöl einreiben oder mit Wasser einsprühen.

  • B) Die Verzierung/Garnitur macht das Ganze so richtig ansprechend. Nutze alles, was das Rezept optisch perfektioniert: Kräuter, Nüsse, Samen.

DO: Achte darauf, dass keine falschen Assoziationen aufkommen. Die kleinen, roten Beeren sehen aus wie Käfer? Dann lieber weg damit.

  • C) Voll im Trend ist der sogenannte Shabby-Look. Man darf sehen, dass gekocht und gegessen wurde, Krümel dürfen rumliegen und Essen darf angebissen sein.

DON'T: Unhygienisch oder gar unappetitlich sollte es nicht anmuten.

Bildausschnitt

Wenn alles steht, schnappe dir Handy oder Kamera und überlege gut, was das Wichtigste ist und im Bild zu sehen sein sollte.
 

  • A) Entscheide zwischen Hoch- oder Querformat.
     
  • B) Probiere aus, ob eine Nahaufnahme die richtige Einstellung ist oder lieber die Perspektive von weiter weg.
     
  • C) Leite den Blick des Betrachters auf das Wichtige, indem du mit scharfen und unscharfen Partien arbeitest.
     
  • D) Anschnitte machen es interessant: Von ganz leicht bis krass angeschnitten ist alles erlaubt.

#geschmackssache

  • E)  Verändere deine Position: Vom Stuhl runter ist immer gut, um die ganze Szenerie zu zeigen, während die Froschperspektive das Essen viel größer wirken lässt.

Licht

Blitzen ist verboten! Klingt wie ein Befehl – ist es auch. Das künstliche Licht verwandelt nämlich alles in eine Gruselszene. Wir wollen echtes Licht haben; zum Beispiel durchs Fenster. 
 

  • A) Finde die beste Lichtquelle in deiner Wohnung.
     
  • B) Baue dir einen passenden Hintergrund, der Ruhe, Gleichmäßigkeit und Neutralität ausstrahlt.

DON'T: Wäscheständer, Wohnzimmerschränke, und Garderoben möchte niemand im Hintergrund sehen.

  • C) Kontrolliere das Licht und arbeite ggf. mit weißen Wänden. Stelle sie links oder rechts neben die Szenerie, damit sie gut reflektieren. Achte aber darauf, dass sie nicht im Bild zu sehen sind. Die Wände bastelt man ganz einfach aus großen Stücken weißer Pappe. 

#Teilen

Unter dem Hashtag #foodporn finden sich bei Instagram über 150 Millionen Bilder. Wow! Wer sich dafür interessiert, findet in den sozialen Medien auf jeden Fall genug Mitstreiter und die richtige Community. 

 

Wie sieht’s mit dir aus? Werde Teil der Community und poste deine Bilder bei Instagram oder Facebook. 

 

Die besten Hashtags, damit dein Foto gesehen wird:

#ramacremefine
#foodlove
#dessert
#leichtergenuss